Montag, 29. September 2014
Pazifismus?
pruede zicke, 11:39h
Ich bin noch nicht lange dabei, mich mit Politik und Weltgeschehen so richtig intensiv zu beschäftigen. Ich fühlte mich bisher immer sicher in meiner Blase und mir ging es ja gut. Natürlich war ich immer geschockt von Katastrophen, habe gespendet und die Opfer in meine guten Wünsche mit einbezogen.
Ich habe versucht, in meinem Umfeld für gute Stimmung zu sorgen, versucht, durch mein Konsumverhalten nicht schlechter zu machen etc.
Was man halt so macht, wenn es einem gut geht und alle Katastrophen und Opfer so weit weg sind.
Aber was ist im Zeitalter der Globalisierung schon weit weg?
Wir sind längst schon mitten drin in den Krisen und in meiner Wahrnehmung gibt es viel zu wenig Engagement von Seiten der Bevölkerung.
Es werden hier vor Ort Menschen gedemütigt und misshandelt, die auf der Suche nach Sicherheit in unser Land kommen. DAS DARF NICHT SEIN!
Es machen sich immer mehr rechtsradikale Gruppierungen auf und rekrutieren neue Anhänger: DAS DARF NICHT SEIN!
Und das ist erst der Anfang. Wir verschmutzen unsere Umwelt, wie irgendwer ja schon hinter uns herräumt. Glaubt hier echt jemand an die große internationale Müllabfuhr? Was fahren die wohl für Autos und wo ist die richtige Tonne dafür?
So, wie wir Dinge wegwerfen, die wir nicht mehr brauchen oder einfach nicht mehr schön finden, werfen wir nicht nur Ressourcen sondern auch Menschen und Beziehungen weg.
Es gibt ja genug neue Kontakte über das Internet.
Und Tiere gibt es ja auch genug. Schon allein die Mückenplage in diesem Jahr….
In unserem Land wird viel gejammert und gemeckert, dass es uns doch so schlecht geht. Aber wie schlecht geht es einer Nation, wenn man Tonnen an Lebensmitteln in den Müll wirft, wo weltweit nur jeder VIERTE MENSCH satt wird? Wie schlecht geht es uns, wenn wir kaputtes oder hässliches weg werfen und etwas Neues kaufen, anstatt zu reparieren und weiter zu geben?
Ich versuche, alles, was ich nicht mehr brauche, nicht mehr mag oder nicht mehr möchte weiter zu geben. Das will nur niemand. Und es geht hier nicht um kaputtes grausiges Zeug, sondern einfach um Dinge, die ich nicht brauche, weil ich mein Leben ausmiste.
Aber ich wollte eigentlich gar nicht auf diese Themen eingehen, ich verliere mich mal wieder. Ich habe am Anfang des Jahres den Vorsatz getroffen, mich mehr zu informieren und zu versuchen, wir eine Meinung zu bilden und dann auch etwas zu tun. Ich will mich engagieren.
Und jetzt stehe ich vor dem Problem. Ich wollte es mit Ghandi halten und mich in meiner Umgebung stark machen. Frei nach dem Motto: wenn sich jeder um seine nächsten kümmert, ist das wie ein Schneeballsystem mit globaler Hilfestellung.
Aber wo fange ich an? Umweltschutz? Naturschutz? Hilfe für die Obdachlosen? Oder Integration und Bildung für Kinder und Jugendliche? Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto weniger weiß ich.
Ich bin vollkommen verunsichert. Und das macht mich gerade wieder passiv.
Okay, jetzt mal zum eigentlichen Thema….Pazifismus.
Ist Pazifismus wirklich erstrebenswert? Muss ich meine Haltung überdenken? Kann man die politischen Unruhen vor allem im Nahen Osten wirklich nicht friedlich lösen? Ich will nicht, dass meine Nachbarn, meine Freunde und meine Familie in den Krieg ziehen und Dienst an der Waffe leisten. Aber ich will auch nicht, dass Menschen terrorisiert werden. Ich will mein Menschenbild nicht aufgeben und weiterhin an das Gute glauben.
Ist der Teufel vielleicht doch ein Guter, wenn er doch alle bösen Menschen straft? Rechtfertigt Terror den Einsatz von Waffen? Rechtfertigt Völkermord Angriffe der internationalen Truppen?
Ich bin schockiert, dass ich auf der einen Seite weiterhin nicht möchte, dass jemand in den Krieg zieht, aber andererseits will ich, dass der Terror endlich zerschlagen wird. Würde ich mich selbst an die Waffe stellen?
Glücklicherweise lebe ich ja in meiner Blase und die Frage stellt sich mir ja nicht.
Wie hoch ist DEINE Opferbereitschaft für den Frieden in fremden Ländern? Und wie lange wird der Terror noch in fremden Ländern bleiben?
Ich habe auf die Fragen keine Antwort. Gedankenspiele willkommen und wenn jemand das ultimative Mittel kennt, ich bin offen für Anregungen.
Ich habe versucht, in meinem Umfeld für gute Stimmung zu sorgen, versucht, durch mein Konsumverhalten nicht schlechter zu machen etc.
Was man halt so macht, wenn es einem gut geht und alle Katastrophen und Opfer so weit weg sind.
Aber was ist im Zeitalter der Globalisierung schon weit weg?
Wir sind längst schon mitten drin in den Krisen und in meiner Wahrnehmung gibt es viel zu wenig Engagement von Seiten der Bevölkerung.
Es werden hier vor Ort Menschen gedemütigt und misshandelt, die auf der Suche nach Sicherheit in unser Land kommen. DAS DARF NICHT SEIN!
Es machen sich immer mehr rechtsradikale Gruppierungen auf und rekrutieren neue Anhänger: DAS DARF NICHT SEIN!
Und das ist erst der Anfang. Wir verschmutzen unsere Umwelt, wie irgendwer ja schon hinter uns herräumt. Glaubt hier echt jemand an die große internationale Müllabfuhr? Was fahren die wohl für Autos und wo ist die richtige Tonne dafür?
So, wie wir Dinge wegwerfen, die wir nicht mehr brauchen oder einfach nicht mehr schön finden, werfen wir nicht nur Ressourcen sondern auch Menschen und Beziehungen weg.
Es gibt ja genug neue Kontakte über das Internet.
Und Tiere gibt es ja auch genug. Schon allein die Mückenplage in diesem Jahr….
In unserem Land wird viel gejammert und gemeckert, dass es uns doch so schlecht geht. Aber wie schlecht geht es einer Nation, wenn man Tonnen an Lebensmitteln in den Müll wirft, wo weltweit nur jeder VIERTE MENSCH satt wird? Wie schlecht geht es uns, wenn wir kaputtes oder hässliches weg werfen und etwas Neues kaufen, anstatt zu reparieren und weiter zu geben?
Ich versuche, alles, was ich nicht mehr brauche, nicht mehr mag oder nicht mehr möchte weiter zu geben. Das will nur niemand. Und es geht hier nicht um kaputtes grausiges Zeug, sondern einfach um Dinge, die ich nicht brauche, weil ich mein Leben ausmiste.
Aber ich wollte eigentlich gar nicht auf diese Themen eingehen, ich verliere mich mal wieder. Ich habe am Anfang des Jahres den Vorsatz getroffen, mich mehr zu informieren und zu versuchen, wir eine Meinung zu bilden und dann auch etwas zu tun. Ich will mich engagieren.
Und jetzt stehe ich vor dem Problem. Ich wollte es mit Ghandi halten und mich in meiner Umgebung stark machen. Frei nach dem Motto: wenn sich jeder um seine nächsten kümmert, ist das wie ein Schneeballsystem mit globaler Hilfestellung.
Aber wo fange ich an? Umweltschutz? Naturschutz? Hilfe für die Obdachlosen? Oder Integration und Bildung für Kinder und Jugendliche? Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto weniger weiß ich.
Ich bin vollkommen verunsichert. Und das macht mich gerade wieder passiv.
Okay, jetzt mal zum eigentlichen Thema….Pazifismus.
Ist Pazifismus wirklich erstrebenswert? Muss ich meine Haltung überdenken? Kann man die politischen Unruhen vor allem im Nahen Osten wirklich nicht friedlich lösen? Ich will nicht, dass meine Nachbarn, meine Freunde und meine Familie in den Krieg ziehen und Dienst an der Waffe leisten. Aber ich will auch nicht, dass Menschen terrorisiert werden. Ich will mein Menschenbild nicht aufgeben und weiterhin an das Gute glauben.
Ist der Teufel vielleicht doch ein Guter, wenn er doch alle bösen Menschen straft? Rechtfertigt Terror den Einsatz von Waffen? Rechtfertigt Völkermord Angriffe der internationalen Truppen?
Ich bin schockiert, dass ich auf der einen Seite weiterhin nicht möchte, dass jemand in den Krieg zieht, aber andererseits will ich, dass der Terror endlich zerschlagen wird. Würde ich mich selbst an die Waffe stellen?
Glücklicherweise lebe ich ja in meiner Blase und die Frage stellt sich mir ja nicht.
Wie hoch ist DEINE Opferbereitschaft für den Frieden in fremden Ländern? Und wie lange wird der Terror noch in fremden Ländern bleiben?
Ich habe auf die Fragen keine Antwort. Gedankenspiele willkommen und wenn jemand das ultimative Mittel kennt, ich bin offen für Anregungen.
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Donnerstag, 25. September 2014
Wer bin ich überhaupt?
pruede zicke, 14:28h
Großstadtbewohner-Vollzeit beschäftigt-Abitur-rothaarig-Brillenträger-kommunikativ-interessiert-musikliebend-Haustierhalter-
to be continued
to be continued
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Wo beginnt man mit der Weltherrschaft?
pruede zicke, 14:11h
Seit Tagen versuche ich, mich durch den Urwald an Nachrichten, Beiträgen, Fakten zu suchen um mir möglichst fundiert eine Meinung über aktuelle Themen bilden zu können.
Und was passiert? Ich komme überhaupt nicht mehr hinterher. Wo bitte soll man denn anfangen? In der eigenen Nachbarschaft? Wo sich Menschen darum streiten, wer erwünscht ist und wer nicht? Wo Kinder nicht im Hof spielen dürfen und man die Augen verschließt vor Integration und Menschlichkeit?
Oder in der eigenen Stadt? Wo Politiker sich öffentlich darüber beklagen, immer von Kopftuchträgern umzingelt zu sein und sich nicht einmal dafür entschuldigen? Aber was ist schon das Grundgesetz? Oder im eigenen Land? Wo man sich mit Staaten zu verbünden droht, die unsere Demokratie außer Kraft setzen wollen? Wo die obersten Repräsentanten nicht in der Lage sind, die Interessen des eigenen Volkes zu schützen? Wo Diskriminierung überall an der Tagesordnung steht. Und das nicht nur bei Religion oder Herkunft….
Oder fange ich in Europa an? Oder schaue ich global? Wohin bitte zuerst?
Und darf ich mich trotz der Krisenherde überall noch über meinen Kollegen aufregen, der mir im Büro oftmals so auf die Nerven geht?
Ich weiß in groben Ansätzen, was ich möchte:
Ich möchte kein Freihandelsabkommen mit den USA.
Ich möchte keinen Krieg. Egal ob gegen Russland oder in Syrien oder sonst wo auf der Welt.
Ich möchte Demokratie.
Menschenrechte.
Umweltschutz.
Naturschutz.
Ich möchte jeden schütteln, der die Augen verschließt und hofft, es regele sich alles von allein.
Ich möchte mir keine Sorgen machen müssen. Nicht um Freunde und Familie und nicht um die nächsten Generationen.
Egal, wohin ich blicke…überall sind Schwierigkeiten. Doch halte ich es mit Ghandi und kümmere mich erst einmal um meine Nächsten, wird es global vielleicht zu spät sein für meine Stimme. Und ändert meine Stimme überhaupt etwas? Auf wie viele Demos muss ich gehen, um etwas zu ändern?
Wer also Tipps hat, wie man sich wirklich engagieren kann, um diese Welt etwas besser zu machen….sei herzlich willkommen und leiste Deinen Beitrag.
Und was passiert? Ich komme überhaupt nicht mehr hinterher. Wo bitte soll man denn anfangen? In der eigenen Nachbarschaft? Wo sich Menschen darum streiten, wer erwünscht ist und wer nicht? Wo Kinder nicht im Hof spielen dürfen und man die Augen verschließt vor Integration und Menschlichkeit?
Oder in der eigenen Stadt? Wo Politiker sich öffentlich darüber beklagen, immer von Kopftuchträgern umzingelt zu sein und sich nicht einmal dafür entschuldigen? Aber was ist schon das Grundgesetz? Oder im eigenen Land? Wo man sich mit Staaten zu verbünden droht, die unsere Demokratie außer Kraft setzen wollen? Wo die obersten Repräsentanten nicht in der Lage sind, die Interessen des eigenen Volkes zu schützen? Wo Diskriminierung überall an der Tagesordnung steht. Und das nicht nur bei Religion oder Herkunft….
Oder fange ich in Europa an? Oder schaue ich global? Wohin bitte zuerst?
Und darf ich mich trotz der Krisenherde überall noch über meinen Kollegen aufregen, der mir im Büro oftmals so auf die Nerven geht?
Ich weiß in groben Ansätzen, was ich möchte:
Ich möchte kein Freihandelsabkommen mit den USA.
Ich möchte keinen Krieg. Egal ob gegen Russland oder in Syrien oder sonst wo auf der Welt.
Ich möchte Demokratie.
Menschenrechte.
Umweltschutz.
Naturschutz.
Ich möchte jeden schütteln, der die Augen verschließt und hofft, es regele sich alles von allein.
Ich möchte mir keine Sorgen machen müssen. Nicht um Freunde und Familie und nicht um die nächsten Generationen.
Egal, wohin ich blicke…überall sind Schwierigkeiten. Doch halte ich es mit Ghandi und kümmere mich erst einmal um meine Nächsten, wird es global vielleicht zu spät sein für meine Stimme. Und ändert meine Stimme überhaupt etwas? Auf wie viele Demos muss ich gehen, um etwas zu ändern?
Wer also Tipps hat, wie man sich wirklich engagieren kann, um diese Welt etwas besser zu machen….sei herzlich willkommen und leiste Deinen Beitrag.
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